Femmestische mit Migrantinnen
Die Suchtpräventionsstelle befähigt Migrantinnen, Treffen über Gesundheits- und Erziehungsthemen zu leiten. FemmesTische verbinden Information und Hilfe zur Selbsthilfe mit Geselligkeit und erreichen auch Frauen, die keine konventionellen Bildungsangebote besuchen. FemmesTische werden in Albanisch, Arabisch, Deutsch (für interkulturell Treffen), Englisch, Französisch, Japanisch, Malayalam, Polnisch, Portugiesisch, Spanisch, Tagalog, Tamil und Türkisch durchgeführt.
Das Projekt FemmesTische mit Migrantinnen hat 2005 eine Anerkennung für besondere Leistungen des Schweizerischen Integrationspreises erhalten.
Kontakt: Ines Tsengas
Wie es funktioniert
Eine Gastgeberin lädt sechs bis acht Frauen (Nachbarinnen, Freundinnen oder Bekannte) zu sich nach Hause ein. Eine Moderatorin kommt dazu. Gemeinsam schauen sie zuerst einen kurzen Videofilm an, diskutieren über den Inhalt und sitzen nachher gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen. Die Teilnahme an FemmesTischen ist kostenlos, die Gastgeberin erhält einen Unkostenbeitrag.Aus der Diskussionsrunde findet sich oft eine neue Gastgeberin und ein weiterer FemmesTisch kann stattfinden.
Wie kommt ein FemmesTisch in ihre Gemeinde?
Um FemmesTische in Ihrer Gemeinde zu unterstützen, können siea) Gastgeberinnen suchen
Migrantinnen und Schweizerinnen motivieren, bei sich daheim einen FemmesTisch durchzuführen. Informationen zu Rolle und Aufgaben der Gastgeberin auf der Rückseite.
b) Moderatorinnen suchen
Geeignete Migrantinnen ansprechen und bei Interesse ihre Adressen der Suchtpräventionsstelle für eine unverbindliche Kontaktaufnahme vermitteln.
Informationen zu Rolle und Aufgaben der Moderatorin auf der Rückseite.
c) Kontakte knüpfen zu Personen, die mit Migrantinnen arbeiten
Zum Beispiel Lehrpersonen, Kindergärtnerinnen, Lehrpersonen von Deutschkursen, Gemeindeangestellte, Ladeninhaber, etc.
| Wie kommt ein FemmesTisch in ihre Gemeinde? (1.3 MB) |
Themen
|
