Nationaler Aktionstag Alkoholprobleme
Viele Menschen trinken Alkohol. Alkohol gehört für sie zum Alltag. Aber Alkohol kann auch Probleme machen.
Der Nationale Aktionstag Alkoholprobleme informiert darüber. Er zeigt: Alkohol kann Risiken haben. Ziel des Aktionstag ist es, dass Menschen mit Alkoholproblemen Hilfe und Unterstützung erhalten.
Der Nationale Aktionstag Alkoholprobleme findet einmal jährlich statt. Bundesweit informieren Fachstellen, Beratungsstellen und Initiativen über:
- die Auswirkungen von Alkoholkonsum
- Alkoholabhängigkeit und riskanten Konsum
- Hilfs- und Beratungsangebote vor Ort
Ziel ist es, Alkoholprobleme aus der Tabuzone zu holen und zu zeigen: Hilfe in Anspruch zu nehmen ist ein Zeichen von Stärke. Zudem führt eine Entstigmatisierung dazu, dass sich Menschen bei problematischem Alkoholkonsum früher Hilfe holen.
Alkoholprobleme können jede Person betreffen – unabhängig von Alter, Geschlecht oder sozialem Hintergrund.
Dazu zählen zum Beispiel:
- regelmässiger Alkoholkonsum
- Kontrollverlust beim Trinken
- Alkohol als Mittel gegen Stress oder Sorgen
- Konflikte in Familie, Arbeit oder Freundeskreis durch Alkohol
Oft entwickeln sich Probleme schleichend. Viele Betroffene oder Angehörige sind unsicher, ab wann Unterstützung sinnvoll ist.
Der Nationale Aktionstag Alkoholprobleme möchte:
- aufklären über Risiken und Folgen von Alkoholkonsum
- Gespräche anstossen – ohne Schuldzuweisungen
- Unterstützungsangebote sichtbar machen
- Mut machen, Hilfe anzunehmen
Frühe Information und Beratung können verhindern, dass sich Probleme verfestigen.
Für wen ist dieser Aktionstag?
- Menschen, die sich Sorgen um ihren eigenen Alkoholkonsum machen
- Angehörige, Freund:innen und Kolleg:innen
- Fachkräfte und Interessierte
- Für alle, die sich informieren möchten
Egal ob erste Fragen oder akuter Unterstützungsbedarf – niemand muss damit allein bleiben.
Rund um den Aktionstag bieten wir Informationsmaterialien und Beratungsangebote (z. B. Infoline).
Kontaktperson
Sonja Kessler (Angebotsleiterin)
Fachmitarbeiterin Prävention | Familie und Gemeinde
s.kessler@sucht-praevention.ch